SSMW - Einheitlicher Standard für modale Fenster

SSMW - Einheitlicher Standard für modale Fenster

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Definitionen

Der SSMW-Standard legt Anforderungen an die Semantik, Barrierefreiheit und Funktionsweise von modalen Fenstern fest.

Positionierung und Scrollen:

  • Für Safari muss overscroll-behavior-y: none; verwendet werden, um ein „gummiertes“ Scrollen zu verhindern;

  • Bei geöffneter Tastatur auf Mobilgeräten wird das Fenster am oberen Rand ausgerichtet, damit das Eingabefeld im Sichtbereich bleibt.

Struktur und Semantik

<dialog> ist das bevorzugte Element für modale Fenster.

  • Bietet integrierte Unterstützung für aria-modal="true", was die Barrierefreiheit verbessert.

CSS-Positionierung:

  • Wenn <dialog> innerhalb eines anderen Containers als body gerendert wird, wird position: static festgelegt, um die Vererbung widersprüchlicher Eigenschaften zu verhindern;

  • Im Dokumentstamm wird die standardmäßige absolute oder feste Positionierung für Overlays verwendet.

Optimierung:

  • Das modale Element sollte erst beim Aufruf des Fensters zum DOM hinzugefügt werden;

  • Um eine Verschiebung der Benutzeroberfläche zu verhindern, wenn das Scrollen der Hauptseite blockiert ist, wird scrollbar-gutter: stable; im HTML empfohlen.

Barrierefreiheit

Fokus und Navigation:

  • Das modale Fenster sollte den Fokus lokal verwalten;

  • Der Benutzer kann mit der Tabulatortaste zwischen interaktiven Elementen wechseln, ohne das modale Fenster zu verlassen.

Formular innerhalb des modalen Fensters:

  • Der automatische Fokus auf das erste Eingabefeld nach dem Öffnen des Fensters beschleunigt die Dateneingabe.

Verschachtelte Modalfenster:

  • Bei mehreren Ebenen müssen z-index und der Fokus korrekt verwaltet werden;

  • Die Scroll-Sperre und die Fokuslogik gelten nur für die oberste aktive Ebene.

Interaktivität und Visuelle Rückmeldung

Schließen und Steuerung:

  • Das modale Fenster muss auf alle drei gängigen Schließmethoden korrekt reagieren: Esc, die Schaltfläche „Schließen“ und Klicks auf den Hintergrund.

Formulare und Abschlussszenarien:

  • Nach dem erfolgreichen Absenden des Formulars schließt sich das Modalfenster und weicht einer kurzen Erfolgsmeldung.

    Ein solches Abschlussszenario sorgt für eine vorhersehbare und angenehme Benutzererfahrung.

Animationen:

  • Es wird empfohlen, das Öffnen und Schließen des Modalfensters über CSS-Klassen mit sanften Übergängen zu realisieren.

    Dies verleiht der Benutzeroberfläche ein Gefühl von Vollständigkeit und visueller Weichheit.

Abstände und Anpassungsfähigkeit:

  • Innere Abstände verhindern, dass das Modal an den Bildschirmrändern klebt;
  • Das vertikale Scrollen sollte auf kleinen viewport komfortabel sein.
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